Unter einer Alopezie oder auch Haarausfall, versteht man den Verlust der Kopf- oder Körperhaare. Man leidet unter eine Alopezie, sobald 60% der eigenen Haare ausfallen sind. Uns Menschen sind unsere Haare sehr wichtig. Bei Frauen verkörpern sie Schönheit und Erotik und bei Männern sind sie ein Zeichen für Lebenskraft und Vitalität. Deswegen ist ein Verlust der eigenen Haare oder eine Alopezie, eine schlimme Angelegenheit und für die meisten unvorstellbar. Was ist jedoch, wenn der Albtraum doch irgendwann zur Realität wird? Dann ist die Frustration sehr groß und die Betroffenen fühlen sich unwohl, unattraktiv und eingeschränkt. In manchen Fällen trauen sich Menschen sogar aus Schamgefühl nicht mehr aus dem Haus und leiden an Depressionen. Doch das muss nicht sein, denn heutzutage gibt es auch hierfür Lösungen.
Eine Möglichkeit ist, Haarteile, Perücken oder Toupets zu tragen. Doch das ist nicht die beste Variante, da die Gefahr besteht, dass Haarteile verrutschen oder man seine Perücke versehentlich verliert. Außerdem fühlen sich manche nicht wohl bei dem Gedanken, fremde Haare zu tragen. Daher gibt es die Möglichkeit einer Haarverpflanzung. Es hört sich vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Bei der Durchführung wird der noch vorhandene Haarwuchs umverteilt. In den meisten Fällen sind die Haare am Hinterkopf das ganze Leben lang dicht, also werden ein paar Büschel entfernt und an die kahlen Partien des Kopfes implantiert. Medizinisch gesehen ist eine Haarverpflanzung mit wenig Risiko verbunden, denn unsere Kopfhaut ist glücklicherweise gut durchblutet. Deswegen treten Entzündungen oder andere Beschwerden eher selten auf. Wenn es doch dazu kommen sollte, können diese problemlos mit Tabletten behandelt werden. Für alle die sich nicht trauen, weil sie Angst vor den Schmerzen haben, soll gesagt sein, dass eine Haarverpflanzung unter Betäubung stattfindet und somit schmerzfrei ist. Bei der Wahl des Operateurs sollte man jedoch vorsichtig sein und die Behandlung nur von erfahrenen Experten durchführen lassen.